Konzert 6 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 6

 / Kaiserpfalz

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Alexander Schimpf / Klavier
Thomas Berning / Dirigent

Joseph Martin Kraus (1756 - 1792)
Ouvertüre zur Schauspielmusik „Olympie“

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Klavierkonzert Nr. 3 c-moll op. 37

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

„Ich besitze von ihm eine seiner Sinfonien, die ich zur Erinnerung an eines der größten Genies, die ich gekannt habe, aufbewahre. Ich habe von ihm nur dieses einzige Werk, weiß aber, dass er noch anderes Vortreffliches geschrieben hat.“  schreibt Joseph Haydn über den „schwedischen Mozart“ mit Wurzeln im Odenwald, Joseph Martin Kraus. Seine Ouvertüre zu „Olympie“ zeigt ihn als Vertreter reinsten „Sturm und Drangs“.

„Von heute an will ich einen neuen Weg einschlagen.” Dieses berühmte Zitat Beethovens lässt sich in seinem Werk am klarsten an der 3. Sinfonie und am Klavierkonzert in c-moll festmachen, welches in Form und Verwebung von Klavier- und Orchesterpart in der Tat für Beethoven, aber auch für die Generationen nach ihm, wegweisend war.

Alles Grüblerische ist hingegen der 4. Sinfonie fremd. Als „heiter, zu jedem Scherz aufgelegt, frohsinnig, munter, lebenslustig, witzig, nicht selten satirisch“, beschreibt Ignaz von Seyfried Beethoven zur Zeit der Komposition im Jahr 1806. 

Längst hat sich Alexander Schimpf, der 1. Preisträger des Wiener Beethoven-Preises 2009,  über seine Wettbewerbserfolge hinaus einen Namen als bedeutender Pianist seiner Generation gemacht. Mit seiner Interpretation des 3. Klavierkonzert Beethovens war dieser große Erfolg verbunden, wodurch dem Werk in seiner persönlichen Biographie eine besondere Bedeutung zukommt. Zum dritten Mal ist er Solist bei einem Konzert der Philharmonischen Gesellschaft Paderborns.

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