Konzert 5 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 5

 / Kaiserpfalz

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Nadja Naumova / Klavier
Thomas Berning / Dirigent

Henry Purcell (1659 - 1695)
Dido‘s Lament für Streichorchester arrangiert von Leopold Stokowski (1882 – 1977)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Konzert d-moll für Klavier (Cembalo) und Orchester BWV 1052

Karl Jenkins (* 1944)
Concerto „Palladio“ (1956)

Johann Sebastian Bach
Konzert A-Dur für Klavier (Cembalo) und Orchester BWV 1055

Ist es bereits eine Bearbeitung, die Cembalokonzerte Johann Sebastian Bachs mit den Ausdrucksmöglichkeiten des modernen Konzertflügels wiederzugeben? Selbst wenn es so wäre: legitimieren wir diesen Gedanken mit der regen Bearbeitungstätigkeit Bachs selbst, der eigene und fremde Konzerte regelmäßig für andere Soloinstrumente oder gar für die Orgel bearbeitete und sicher seine Freude an den perlenden und ausdrucksstarken Linien hätte , die der Flügel ermöglicht.

In barockem Gewande kommt auch Karl Jenkins Concerto grosso „Palladio“ (benannt nach dem berühmten italienischen Baumeister) daher und zeigt keinerlei Berührungsängste mit populären Klängen.

Leopold Stokowski ist für seine Bearbeitungen vieler Werke Bachs und anderer Barockmeister für großes Orchester berühmt. „Dido`s Lament“ zählt zu den am meisten berührenden Eingebungen Henry Purcells, die Stokowski dem emotionalen Klang des reinen Streichorchesters widmet.

Nadja Naumova, Absolventin des Sankt-Petersburger Konservatoriums und Preisträgerin internationaler  Wettbewerbe, pianistisch auf den Konzertpodien vielfach tätig, ist in besonderem Maße durch ihre gleichzeitige Ausbildung als Organistin dazu berufen, die Intentionen Bachs in ihrer Vollkommenheit auch gerade auf dem Konzertflügel zum Leben zu erwecken. Nicht umsonst gehört Bach zu den bevorzugten Komponisten der Künstlerin.

Zurück