Konzert 4 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 4

 / Kaiserpfalz

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Alexander Schimpf / Klavier
Thomas Berning / Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Divertimento F-Dur, KV 138 für Streichorchester

Konzert Nr. 12 A-Dur für Klavier und Orchester, KV 414 

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sinfonie Nr. 8 D-Dur für Streichorchester

 

Zwei Jugendwerke rahmen Mozarts A-Dur-Klavierkonzert: zum einen das nachträglich so benannte Divertimento F-Dur des 16-jährigen Mozart, das als Sinfonie richtiger bezeichnet wäre, zum anderen die achte der 12 Streichersinfonien, die der junge Mendelssohn mit erstaunlicher Reife als Studien in der Form und Behandlung der Sinfonie schrieb. Sie sind aber weit mehr als das und heute aus dem Repertoire der Streichorchester nicht wegzudenken.
„Die Concerten sind eben das Mittelding zwischen zu schwer und zu leicht. Sie sind sehr brillant – angenehm in die Ohren – natürlich ohne in das Leere zu fallen. Hie und da können auch Kenner allein Satisfaction erhalten – doch so – dass die Nichtkenner damit zufrieden sagen müssen, ohne zu wissen warum.“ So äußert sich Mozart selbst zu seinen drei Wiener Klavierkonzerten. In diesen behandelt Mozart die Bläserstimmen noch als ad-libitum-Stimmen, die also auch weggelassen werden können.

Alexander Schimpf nahm die Konzerte 2019 in dieser Fassung auf und erntete euphorische Kritiken, in denen sein virtuoses und einfühlsames Spiels ebenso gelobt wird wie seine selbst komponierten/improvisierten Konzertkadenzen, die ihn als klugen Interpreten und Kenner des Mozartʼschen Stils ausweisen.

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