Konzert 5 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 5

 / Kaiserpfalz

Sandor Javorkai / Violine
Adam Javorkai / Violoncello
Clara Biermasz / Klavier

Csárdás & Co "musikalische Erzählungen aus der Puszta "
u.a.

Joseph Haydn (1732 - 1809)
Klaviertrio Nr. 39 G-Dur Hob. XV/25 “all´ ongarese

Franz Liszt (1811 - 1886)
Rhapsodie Nr. 2 für Klavier

Jenő Hubay (1858 - 1937)
Scenes de la Csárda für Violine und Klavier

Pablo Sarasate (1844 - 1908)
Zigeunerweisen, Carmen Fantasie

Grigoras Dinicu (1889 - 1949)
Hora Staccato

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Ungarische Tänze Nr. 1,2,5 für Violine und Klavier

Vittorio Monti (1868 - 1922)
Csárdás

Das Javorkai Trio spielt in der Kaizerpfalz Paderborn eine Huldigung an die weiten Ebenen Ungarns. Die Verbindung aus Natur, bäuerlichem Leben, dem Tanz und der ausgelassenen Lebensfreude, die im Bild des „Zigeunerlebens" vor allem im 19. und 20. Jahrhundert einen besonderen Reiz ausübte, hat auch viele Musiker zu tänzerischen Kompositionen angeregt. Wahrscheinlich waren es die Impressionen der Ungarischen Verbunkos an Haydns Fenster in Esterháza die ihn zum Rondo seines „Trio all Ungerese“ inspirierte. Sicher von Ungarn geträumt hat Johannes Brahms, als er seine Ungarischen Tänze, inspiriert von dem Ungarischen Geiger Eduard Reményi schrieb.
Ganz ohne Traumvorstellungen von der Puszta hingengen kam Béla Bartók aus, als er die unverfälschte, raue Bauernmusik seiner Heimat in seiner Musik verarbeitete.

Die Brüder Sandor und Adam Javorkai stammen aus einer ungarischen Familie, aus der seit acht Generationen Musiker hervorgehen, sowohl in der klassischen Musik als auch im Bereich der Volksmusik. Die Brüder können sowohl als Solist als auch als Duo und Trio eine beeindruckende, von Preisen und Auszeichnungen gesäumte internationale Karriere vorweisen. So wurde Adam Javorkai u.a. 1990, 1993 und 1996 jeweils 1. Preisträger des Nationalen Cellowettbewerbs in Ungarn. 1998 erhielt er den Bohuslav-Martinů-Preis der Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest und 2000 die Anerkennungspreise „Cellist des Jahres“ sowie „Bester Interpret slowenischer Kompositionen“, vergeben vom Verein der Slowenischen Komponisten.
Die niederländische Pianistin Clara Biermasz studierte an der Franz Liszt Akademie in Budapest und begegnete dort den Brüdern Javorkai, mit denen sie seit 2008 zusammenarbeitet.

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