Konzert 5 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 5

 / Kaiserpfalz

Hamburger Ratsmusik
Simone Eckert
 / Viola da gamba
Christoph Heidemann / Barockvioline
Bettina Ihrig / Barockviola, Violine
Dorothee Palm / Barockvioloncello
Christoph Moinian / Horn
Oliver Kersken / Horn

Joseph Haydn (1732 - 1809)
Divertimento Nr. 2
Adagio - Allegro - Menuet Un  poco Allegro
per il Paridon Solo, Viola e due Corni, con basso:
Josephe Haydn, per il Viola di Gamba
Ms. Schwerin

Carl Friedrich Abel (1723 - 1787)
Quartetto A-Dur 
Un poco Vivace - Adagio ma non tropo - Allegro assai
für Viola da gamba, Violine, Viola, Violoncello

Carl Friedrich Abel (1723 - 1787)
Sonate d-moll
Allegro - Adagio - Allegro

anonym (F.X. Hammer zugeschrieben)
Adagio - Andantino - Presto - Menuetto - Allegro - Adagio - Menuetto 2 - Presto
Ms. Schwerin
Konzert für Violoa da gamba, 2 Hörner und Violoncello

Carl Stamitz (1745 - 1801)
Quartetto D-Dur
Allegro moderato - Andante modertao - Rondeau Allegro moderato
Ms. Schwerin
für Viola da gamba, Violino, Viola e Violoncello

Joseph Fiala (1748 - 1818)
Sonata G-Dur 
Per il Viola da gamba con Violino e Violoncello
Moderato - Adagio - Rondo
Ms. Schwerin

Carl Stamitz (1745 - 1801)
Sextetto Es-Dur
Andante moderato - Moderato - Rondo Allegretto
Per il Viola da Gamba, Violino, Viola, 2 Corni è Violoncello
Ms. Schwerin

 „Die Viola da gamba...ist von ausnehmender Anmuth...Dieses Instrument erfordert viel Gefühl, und nur wenige können es so spielen, wie es seiner Natur nach behandelt werden muss."

Simone Eckert, Kopf der Hamburger Ratsmusik, zählt sicher zu denjenigen, die das in der Zeit der Klassik bereits beinahe exotisch gewordene Instrument recht zu spielen wissen.

„Es leidet keine starke Begleitung, denn es begleitet sich meist selber.
Eine Discantvioline, zwey Hörner und Fagott sind hier die beste Begleitung.", so urteilt Christian Friedrich Daniel Schubart 1806.

Carl Friedrich Abel, den Johann Wolfgang Goethe in Dichtung und Wahrheit als den„letzten Musiker, welcher die Gambe mit Glück und Beifall behandelte" bezeichnet, beeindruckte in seinen Konzerten in den musikalischen Zentren Europas die Kollegen.

Joseph Haydn bediente das Repertoire mit seinen Werken für Baryton, einem Schwesterinstrument der Gambe, die er für den Fürsten Esterhazy selbst schrieb.

Die erweiterte Hamburger Ratsmusik stellt auf Originalinstrumenten solche Raritäten der klassischen Gambenliteratur vor.

Die Anfänge der Hamburger Ratsmusik reichen zurück bis ins 16. Jahrhundert. Nach dem Grundsatz „Gott zu Ehren und Hamburg zur Lust, Ergötzlichkeit und Nutz" leistete sich die Stadt ein Eliteensemble von acht Ratsmusikern, das vielen fürstlichen Hofkapellen Konkurrenz machen konnte. Seine erste Blüte erreichte das Ensemble im 17. und 18. Jahrhundert unter führenden Musikern wie William Brade, Johann Schop, Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach.

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