Konzert 5 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 5

 / Gut Ringelsbruch

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Renate Hupka / Horn
Thomas Berning / Dirigent

Richard Wagner (1813 - 1883)
Siegfried - Idyll E-Dur WWW 103

Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
Concertino für Horn und Orchester op. 45

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

„Symphonischer Geburtstagsgruß. Seiner Cosima dargebracht von Ihrem Richard“: so bezeichnet Wagner das „Tribschener Idyll“ selbst. Er komponierte es seiner Frau in Tribschen zum Geburtstag, dem 1. Weihnachtstag 1870, als Dank für die Geburt Ihres Sohnes Siegfried im Jahr zuvor. Es ist Wagners einziger Beitrag zur Symphonischen Dichtung, in der er hauptsächlich Motive aus seinem Musikdrama Siegfried verwendete. Als Geburtstagsgruß für die Philharmonische Gesellschaft Paderborn wird es in diesem Konzert in der idyllischen Kulisse des Gutes Ringelsbruch musiziert.

Das große musikalische Idol Richard Wagners war Ludwig van Beethoven. Für dessen siebte Sinfonie prägte er den Begriff von der „Apotheose des Tanzes" - und wirklich kann sich bis heute kaum ein Hörer der Bewegung , dem mitreißenden Schwung und Drang dieser Musik entziehen.

Ganz im Gegensatz zu Beethoven ereilte Carl Maria von Weber das Schicksal, eine Art „One-Hit-Wonder“ der klassischen Musik zu werden: Seine Oper „Der Freischütz“ mit ihrer waldhornseligen Ouvertüre ist bis heute ungebrochen populär; viele seiner übrigen Werke wurden erst später vom Publikum entdeckt. Dass sich das lohnt, beweist auch sein virtuoses Hornconcertino aus dem Jahr 1815.

Die Solistin in Carl Maria von Webers Concertino für Horn und Orchester ist die ARD-Preisträgerin und 1. Solo-Hornistin des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover, Renate Hupka. 1980 in Rostock geboren, begann Ihre Laufbahn mit dem Gewinn mehrerer erster Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und als Mitglied im Bundesjugendorchester. Seit September 2005 hat sie die Stelle der Solohornistin am Niedersächsischen Staatstheater Hannover inne und hat gleichzeitig bei Prof. Marie-Luise Neunecker an der Hochschule „Hanns Eisler“ Berlin Ihr Konzertexamen vorbereitet und mit Auszeichnung bestanden. Sie erhielt Stipendien der Orchesterakademien der Staatskapelle Berlin und der Berliner Philharmoniker. Zwischen 2001 und 2005 war Renate Hupka mehrfach Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben. 2005 wurden ihr beim ARD- Wettbewerb in München neben dem zweiten Preis auch der Publikumspreis und der Preis des Gebrüder- Busch-Kreises zuerkannt.

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