Konzert 1 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 1

 / Paderhalle

Festkonzert zum Tag der Deutschen Einheit

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Sophia Jaffé / Violine
Thomas Berning / Leitung

Carl Maria von Weber (1786 - 1826)
Ouvertüre zu "Der Freischütz" op. 77

Max Bruch (1838 - 1920)
Violinkonzert Nr. 1 g-moll op. 26

Robert Schumann (1810 - 1856)
Sinfonie Nr. 4 d-moll op. 120

„Brahms ist zehn Jahre tot, doch noch immer wird über ihn gelästert, sogar unter den besten Musikkennern und Kritikern.
Ich sage jedoch voraus, dass er im Laufe der Zeit immer mehr geschätzt werden wird, während die meisten meiner Werke nach und nach in Vergessenheit geraten. In 50 Jahren wird sein Glanz als der des überragenden Komponisten aller Zeiten hell erstrahlen, während man sich meiner hauptsächlich nur wegen meines g-moll Violinkonzertes erinnern wird." Dies sagte Max Bruch selbst 1907 auf die Frage, welche Stellung er in der Geschichte neben Brahms einnehmen wird.

Unzweifelhaft ragt das g-moll Konzert, als eines der populärsten Werke seiner Gattung an Bekanntheit weit aus Bruchs umfangreichen Oeuvre heraus. Ihn selbst begleitete es noch über den Tod hinaus, wurde doch das Adagio des Konzertes während der Trauerfeier zu seiner Beerdigung im Oktober 1920 gespielt.

Clara Schumann schrieb während der Arbeit Schumanns an der d-moll Sinfonie im Mai 1841 ins Ehetagebuch. „ ...es ist dies wieder ein Werk aus tiefster Seele geschaffen." Uraufgeführt wurde die „Symphonie in einem Satz" (C. Schumann) am 6.12.1841 als „Zweite Symphonie". Nach mäßigem Erfolg verlor Schumann das Werk für längere Zeit aus den Augen, bevor er es 1851 wieder hervorholte, überarbeitete und es nun erfolgreich selbst aufführte.
Herausgegeben wurde es als seine 4. Sinfonie, die zu den herausragenden Orchesterwerken des Komponisten zählt.

Sophia Jaffé
Geboren in einer Musikerfamilie in Berlin, trat Sophia Jaffé im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal öffentlich auf.
Seitdem erhielt sie eine Reihe von nationalen (Jugend musiziert) und internationalen Preisen. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie bei Nora und Abraham Jaffé, Herman Krebbers und Prof. Stephan Picard. Die Preisträgerin mehrerer bedeutender Wettbewerbe ist als vielseitige Solistin und Kammermusik-Partnerin weltweit gefragt. Seit Oktober 2011 ist sie als Professorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main tätig.

Dieses Konzertereignis ensteht in Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft Paderborn und wird gefördert von der Sparkasse Paderborn

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