Konzert 6 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 6

 / Westfälische Kammerspiele

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Alexander Schimpf / Klavier
Thomas Berning / Dirigent

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1848)
Ouvertüre op. 21 "Ein Sommernachtstraum"

Robert Schumann (1810 - 1856)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

„Er ist der Mozart des 19. Jahrhunderts, der hellste Musiker, der die Widersprüche der Zeit am klarsten durchschaut und zuerst versöhnt." Dieses bis heute gebrauchte Bild von Felix Mendelssohn als neuen Mozart hat Robert Schumann in der von ihm herausgegebenen „Neuen Zeitschrift für Musik" zuerst geprägt. Beide Musiker verband eine enge Freundschaft. Schumann bewunderte den weltgewandten, aus aristokratischen Kreisen stammenden Mendelssohn. Mendelssohn wiederum setzte sich mit dem Dirigat zahlreicher Uraufführungen Schumannscher Werke in den Leipziger Gewandhauskonzerten für den gleich alten Freund und dessen virtuos Klavier spielende Frau Clara ein.

Sie war es auch, die 1845 die vollständige Fassung des a-Moll-Klavierkonzertes in Dresden spielte.

In allen Konzertzyklen der Philharmonischen Gesellschaft der letzten Jahre stand eine der Sinfonien Beethovens auf dem Programm.
So wird diese Saison mit Beethovens Zweiter beschlossen.

Alexander Schimpf ist zum zweiten Mal Gast der Philharmonischen Gesellschaft. Er feierte in Paderborn einen überragenden Einstand mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 im Oktober 2013.

„Vielleicht gibt es sie ja noch, die Tonkünstler jüngerer Generation, die ihr Publikum ihrem musikalischen Talent und nicht außermusikalischen, boulevardtauglichen Sensationen verdanken. Alexander Schimpf (...) könnte einer dieser künftigen Helden eines reformbedürftigen Klassikbetriebs werden..."
(Süddeutsche Zeitung, November 2009)

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