Konzert 3 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 3

 / Kaiserpfalz

Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Paderborn
Claudius Popp / Violoncello
Thomas Berning / Leitung

Luigi Boccherini  (1743 - 1805)
Sinfonie Nr. 15 D-Dur op. 35/1

Joseph Haydn (1732 - 1809)
Konzert für Violoncello und Orchester op.101, D-Dur 

Joseph Haydn (1732 - 1809)
Sinfonie Nr. 59 A-Dur "Feuer" 

Luigi Boccherini (1743 - 1805)
Sinfonie d-moll op12/4 "La casa del diavolo"

Haydn-Mozart-Beethoven: Das ist das große Dreigestirn der musikalischen Klassik. Wer aber war Luigi Boccherini? Elf Jahre jünger als Haydn, dreizehn Jahre älter als Mozart gehörte der Italiener zu Lebzeiten als Cellovirtuose und Komponist zu den gleichzeitig modernsten und geachtetsten Musikern seiner Generation. Nach seinem Tode verblasste sein Ruhm schnell. Die Cellisten danken ihm wertvolle Bereicherungen des Konzertrepertoires. Im Musikleben erhalten geblieben ist sein Name aber vor allem durch ein melodisch eingängiges kleines Menuett, in Radiowunschkonzerten ebenso beliebt wie in zahllosen Filmmusiken.

Claudius Popp (*1982 in Weimar) begann im Alter von vier Jahren mit dem Cellospiel und wurde unter anderem an der Hochschule für Musik in Detmold und am Mozarteum Salzburg unterrichtet. Seit 1998 studiert er bei David Geringas, ab 2001 an der Musikhochschule „Hanns Eisler" Berlin. Dort schloss er 2007 sein Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Claudius Popp konzertiert auf internationalen Konzertpodien, seit 2007 arbeitet er in diversen Kammermusikprojekten mit Daniel Barenboim zusammen. Seit November 2003 ist Claudius Popp Solocellist der Staatskapelle Berlin. 

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