Konzert 2 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 2

 / Kaiserpfalz

Gewandhaus - Quartett Leipzig
Franck-Michael Erben 
/ Violine
Conrad Suske / Violine
Olaf Hallmann / Viola
Jürnjakob Tim / Violoncello

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett Es - Dur, Op.76 Nr.6, Hob.III Nr.80 (1797)
„Erdödy-Quartett 6"

Franz Schubert (1797 – 1827)
Streichquartett Nr.12, c - Moll, D 703 „Quartettsatz"

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Streichquartett Nr.8, e - Moll, Op.59 Nr.2
„Rasumowsky - Quartett 2"

Es ist die älteste ohne Unterbrechung existierende Streichquartettformation überhaupt. Mit seiner fast zweihundertjährigen Geschichte verkörpert das Leipziger Gewandhaus-Quartett ein beachtliches Stück abendländischer Musikgeschichte. Schon bald nach seiner Gründung im Jahre 1808 durch den damaligen Gewandhauskonzertmeister Heinrich August Matthäi entwickelte sich das Ensemble, dessen Quartettabende sofort ein lebhaftes Echo in der Öffentlichkeit fanden, zu einem festen Bestandteil des
Leipziger Konzertlebens und darüber hinaus zu einem Glanzpunkt sächsischer Musiktradition. Seit jenem Jahr setzte das Quartett seine Konzerttätigkeit - von Generation zu Generation sich erneuernd - bis zum heutigen Tag erfolgreich fort.

Im 19. Jahrhundert waren es besonders Ferdinand David, dem Mendelssohn sein Violinkonzert widmete, und Joseph Joachim, der das Violinkonzert von Brahms uraufführte, die als Mitglieder den Musizierstil des Gewandhaus-Quartetts entscheidend prägten. Seit 1993 pflegt die heutige Besetzung, die sich traditionell aus den Konzertmeistern, dem Solobratscher und dem Solocellisten des Leipziger Gewandhausorchesters formiert, das Erbe dieser Tradition.

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