Konzert 4 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 4

 / Kaiserpfalz

Kammerphilharmonie Kaiserpfalz
József Kiss
 / Oboe
Thomas Berning / Leitung

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 53 D-Dur   „L´ímpériale“

Ludwig August Lebrun (1752 – 1790)
Konzert für Oboe und Orchester Nr. 1 d-moll

Wolfgang Amadeus Mozart (1956 – 1791)
Sinfonie A-Dur, KV 201

Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig August Lebrun: Ihre Lebensdaten stimmen fast überein, und zu seinen Lebzeiten war auch Lebrun ein weitgereister und europaweit gefeierter Virtuose auf seinem Instrument, der Oboe. Weitere Gemeinsamkeiten sind aber kaum zu finden. Lebrun, geboren in Mannheim und Mitglied der berühmten Hofkapelle plagten keine existenziellen Sorgen.

„Er bezaubert mit seiner göttlichen Oboe" schrieb ein zeitgenössischer Kritiker und komponierte vierzehn Konzerte für dieses Instrument. Mit der Sinfonie „L´impériale“ von Joseph Haydn und der A-Dur Sinfonie Mozarts stehen zwei Marksteine im jeweiligen sinfonischen Schaffen der Komponisten auf dem Programm. 
 
Der ungarische Oboist Prof. József Kiss war nach seinem Studium an der „Franz-Liszt-Musikakademie“ in Budapest zunächst Solo-Oboist beim Symphonieorchester des Ungarischen Rundfunks von 1983 bis 1992, und später bei der Ungarischen Nationalphilharmonie bis 2009.  
Seit 1997 ist er Gastprofessor an der Musashino Akademia Musicae in Tokyo. Zahlreiche Preise und Anerkennungen sowie Schallplattenaufnahmen dokumentieren seine 
künstlerische Laufbahn. 
(Preis der Ungarischen Musikergesellschaft (1994); 
„Künstler des Jahres” - Preis in der Ungarischen Nationalphilharmonie (1998, 2001); 
Franz Liszt Preis (2005) 
   
Seit 2008 leitet er die angesehene Oboenklasse an der Hochschule für Musik Detmold.

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