Konzert 3 - Philharmonische Gesellschaft Paderborn e.V.

Konzert 3

 / Kaiserpfalz

Kammerphilharmonie Amadé
Mark Gothoni
 / Violine
Frieder Obstfeld / Leitung

Arcangelo Corelli (1653 - 1713)
Concerto grosso D-Dur aus op. 6

Antonio Vivaldi (1678 - 1741)
Konzert für Violine und Orchester a-moll

Guiseppe Tartini (1692 - 1770)
Konzert für Violine und Orchester A-Dur

Joh. Sebastian Bach (1685 - 1750)
Drei Choralvorspiele

Joh. Sebastian Bach (1685 - 1750)
Orchestersuite Nr. 4 D-Dur BWV 1069

Mark Gothoni
1967 in Finnland geboren, erhielt ersten Violinunterricht im Alter von 6 Jahren an der Sibelius-Akademie in Helsinki. Seit 1984 lebt er, zunächst in München, dann in Berlin, in Deutschland; zu seinen wichtigsten Lehrern zählen Ana Chumachenko, Shmuel Ashkenasi und Sándor Végh. Als Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe (u.a. der Brahms-Violinwettbewerb 1990 in Hamburg) wurde er 1991 beim Jyväskylä Arts Festival als "Debütant des Jahres" gefeiert und konzertiert seither regelmäßig als Solist in seinem Heimatland. 1994 gründete er das Gothoni Quartett, dessen Primarius er bis 1999 war; seit 2004 ist er Primarius des Orpheus Quartetts. Ab 1996 arbeitete er als gastierender Konzertmeister und Solist bei der deutschen Kammerakademie; von 1997 bis 1999 war er Konzertmeister des Münchener Kammerorchesters, seit 2000 spielt er in der gleichen Funktion auch bei der Kammerphilharmonie Amadé. Als Solist und Kammermusiker ist Mark Gothoni ein gefragter Gast bei bedeutenden Festivals in allen Kontinenten und in fast allen wichtigen Konzertsälen. Darüber hinaus ist er in seinem Heimatland künstlerischer Leiter der "Festivo" Musikfestspiele in Rauma und des Internationalen Kammer-musikinstituts in Savonlinna. In den letzten Jahren trat er auch zunehmend als Komponist in Erscheinung; so gastierte er im Frühjahr 2000 bei der Biennale für neue Musik in Tampere, Finnland, wo seine Streichquartette aufgeführt wurden.

In der Kammerphilharmonie Amadé haben sich hochqualifizierte junge Musiker aus Nordrhein-Westfalen und europäischen Musikzentren zusammen-geschlossen. Unter der Leitung von Frieder Obstfeld treffen sie sich in laufender Projektarbeit, um im Bewusstsein ihrer künstlerischen Verant-wortung Musik vom Barock bis zur Moderne aufzuführen. "Amadé" bezeichnet das Streben nach höchster Qualität und das Ideal künstlerischer Authentizität, wie es in der Musik Mozarts aufscheint. Der Name des Orchesters weist zudem auf die geistig-musikalische Herkunft und auf das Zentrum des Repertoires: die Wiener Klassik. Die Kammerphilharmonie Amadé folgte bisher Einladungen zum Schleswig-Holstein Musik Festival, zu den Niedersächsischen Musiktagen, zum Festival "Toujours Mozart" in Salzburg und Wien sowie zum Internationalen Beethovenfest in Bonn. Weitere Auftritte in der Kölner Philharmonie und im Konzerthaus Dortmund, CD- und Rundfunkproduktionen sowie außergewöhnliche Projekte wie Haydns "Sieben letzte Worte" und "Mordnacht Mozart" mit Herbert Feuerstein zeigen den Rang des Ensembles, das inzwischen den Ruf eines der führenden Kammerorchester in Deutschland erworben hat. Zuletzt gab das Orchester u.a. sein Debüt im Konzerthaus Die Glocke in Bremen und konzertierte auf Einladung des Ministerpräsidenten beim NRW-Japan-Forum in Tokio sowie beim Festival Ars Cameralis im polnischen Katowice. Im Mai2006 ist die Kammerphilharmonie Amadé nach Südafrika zum Internationalen MIAGI-Festival mit mehreren Konzerten in Kapstadt und Johannesburg eingeladen.

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